Saint Croix, Karibische Insel auf den Amerikanischen Jungferninseln, Vereinigte Staaten.
Saint Croix ist eine Insel in den Amerikanischen Jungferninseln im Karibischen Meer, die von mehreren Hügelketten durchzogen wird und stellenweise kleine Sandstrände freigibt. Die höchsten Erhebungen liegen im Nordwesten, während sich im Süden flachere Küstenabschnitte mit Mangrovenbuchten erstrecken.
Die Insel wechselte zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert mehrfach den Besitzer, bis Dänemark sie 1733 von Frankreich erwarb und Zuckerplantagen anlegte. Nach mehr als einem Jahrhundert dänischer Verwaltung kauften die Vereinigten Staaten das Gebiet 1917 während des Ersten Weltkriegs.
Der Name leitet sich vom Spanischen Santa Cruz ab, was heiliges Kreuz bedeutet, und spiegelt die frühen europäischen Entdeckungen wider. Heute hört man auf der Insel sowohl Englisch als auch Kreolisch, während lokale Traditionen in Form von Kalypso-Musik und Quadrille-Tänzen lebendig bleiben.
Die meisten Reisenden landen am Henry E. Rohlsen Airport an der Südwestküste, der Direktflüge von mehreren nordamerikanischen Städten empfängt. Das Gelände ist hügelig, daher erleichtert ein Mietwagen den Zugang zu abgelegenen Stränden und historischen Stätten im Landesinneren.
Point Udall an der Ostspitze gilt als östlichster Punkt der Vereinigten Staaten und trägt eine bronzene Sonnenuhr zur Erinnerung an den ersten Sonnenaufgang des neuen Jahrtausends. Auf der anderen Seite der Insel wachsen jahrhundertealte Baumwollbäume, deren dicke Stämme und ausladende Äste in verlassenen Plantagenruinen stehen.
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