Waldorf, Zensusgebiet im Charles County, Maryland
Waldorf ist eine Siedlung im südlichen Maryland, die sich über mehrere Wohngebiete und Gewerbezonen auf 63 Metern Höhe verteilt. Die Straßen verbinden Einkaufszentren mit Wohnsiedlungen und bilden eine weitläufige Anordnung von Gebäuden, die von der Nähe zur Hauptstadt geprägt ist.
Die Ortschaft hieß ursprünglich Beantown und nahm 1880 ihren heutigen Namen an, inspiriert von einer bekannten Familie aus New York. In den 1950er-Jahren entwickelte sie sich von einem Tabakhandelsplatz zu einem Unterhaltungsort mit Spielautomaten, bis das Glücksspiel 1968 untersagt wurde.
Der Name verweist auf William Waldorf Astor aus New York, dessen Name Anfang der 1880er-Jahre von den Bewohnern zur Umbenennung gewählt wurde. Heute nutzen Pendler den Ort als Ausgangspunkt für den Weg zur Arbeit in die nahegelegene Hauptstadt, während Familien die Einkaufszonen und Wohngebiete entlang der durchgehenden Straßen aufsuchen.
Die Lage 37 Kilometer südlich von Washington DC macht die Siedlung für Berufstätige im öffentlichen Dienst und Gesundheitswesen erreichbar. Besucher finden entlang der Hauptstraßen zahlreiche Parkmöglichkeiten und Geschäfte, die größtenteils ohne lange Fußwege zu erreichen sind.
Vor der Umbenennung war der Ort unter dem Namen Beantown bekannt, was auf den Bohnenhandel in der Gegend hinwies. Die Ära der Spielautomaten zwischen den 1950er- und 1960er-Jahren zog zahlreiche Besucher an, bevor Glücksspielverbote der Unterhaltungsszene ein Ende setzten.
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