TEACCH, Medizinische Behandlungsmethode für Autismus an der Universität von North Carolina, Vereinigte Staaten
Die TEACCH-Methode ist ein Behandlungsverfahren, das an der University of North Carolina entwickelt wurde und strukturierte Lernumgebungen mit visuellen Hilfsmitteln nutzt. Das System konzentriert sich darauf, individuelle Stärken und Fähigkeiten von Menschen mit Autismus zu fördern, indem es personalisierte Strategien und klare visuelle Strukturen anwendet.
Ein Forscher gründete das Programm 1971 an der University of North Carolina mit dem Ziel, bessere Unterstützung für Menschen mit Autismus zu schaffen. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Programm stark und wurde in klinischen Einrichtungen im ganzen Staat eingeführt.
Die Methode veränderte das Verständnis von Autismus, indem sie zeigte, dass betroffene Kinder nicht zwangsläufig an zusätzlichen psychischen Störungen leiden, entgegen früheren Annahmen. Diese neue Sichtweise ermöglichte einen respektvollerem Umgang mit autistischen Menschen im Alltag.
Die Methode wird heute von Eltern, Pädagogen und Fachleuten genutzt, um personalisierte Unterstützungspläne zu erstellen und Lernräume zu organisieren. Am besten wirkt das System, wenn alle Beteiligten im Alltag dieselben visuellen und strukturellen Ansätze konsequent anwenden.
Das System wurde nicht für eine einzelne Institution konzipiert, sondern wuchs zur Grundlage einer ganzen Netzwerk von staatlich unterstützten Zentren. Diese Zentren bieten nicht nur klinische Dienste, sondern schulen auch Professionelle und unterstützen Familien über viele Jahrzehnte hinweg.
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