National Museum of the United States Air Force, Militärluftfahrtmuseum in Wright-Patterson Air Force Base, Dayton, Vereinigte Staaten.
Das National Museum of the United States Air Force ist ein Luftfahrtmuseum auf der Wright-Patterson Air Force Base in Dayton und zeigt mehr als 400 Flugzeuge und Flugkörper in mehreren überdachten Ausstellungshallen. Die Hallen sind nach zeitlichen Epochen geordnet und führen vom frühen Motorflug bis zur modernen Raumfahrttechnik.
Das Museum entstand 1923 als Sammlung technischer Artefakte in McCook Field und diente zunächst der Forschung und Dokumentation. Nach mehreren Umzügen wurde es 1971 am heutigen Standort für die Öffentlichkeit geöffnet.
Die Sammlung zeigt sowohl Kampfflugzeuge als auch Aufklärungsmaschinen und Transportflugzeuge, die über Jahrzehnte im Dienst der amerikanischen Luftstreitkräfte standen. Besucher können in einigen der Maschinen die originalen Cockpits und Kabinen sehen, so wie sie von den Besatzungen genutzt wurden.
Der Eingang liegt nahe der Interstate 675 und der Eintritt ist kostenfrei. Die vier miteinander verbundenen Gebäude sind barrierefrei zugänglich und können mit geführten Rundgängen oder in eigenem Tempo erkundet werden. Der Boden ist hart und die Hallen sind weitläufig mit wenigen Ruheplätzen, daher sind feste Schuhe ratsam; bei kurzem Besuch lohnt es sich, zuerst die hinten gelegene Raketen- und Raumfahrtgalerie anzusteuern und auf dem Rückweg zum Eingang zu gehen.
Herzstück der Präsidentengalerie ist die SAM 26000, eine umgebaute Boeing 707 (VC-137C), die John F. Kennedy am 22. November 1963 nach Dallas brachte. Lyndon B. Johnson legte an Bord seinen Amtseid ab, danach flog die Maschine Kennedys Leichnam zurück nach Washington. Am Presidents' Day 2010 kehrte sie neu lackiert in die Ausstellung zurück.
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