Voyageurs-Nationalpark, Nationalpark im nördlichen Minnesota, Vereinigte Staaten.
Voyageurs National Park ist ein Nationalpark im nördlichen Minnesota an der Grenze zu Kanada. Die Landschaft setzt sich aus vielen Seen und Inseln zusammen, mit felsigen Ufern und bewaldeten Flächen, die nur vom Wasser aus erreichbar sind.
Das Schutzgebiet wurde 1975 eingerichtet, um die Wasserwege zu sichern, die seit dem 17. Jahrhundert von Händlern genutzt wurden. Vor Ankunft der Europäer lebten hier über Jahrtausende indigene Gemeinschaften, die Fischfang und Handel entlang der Seen betrieben.
Der Name erinnert an die französischen Pelzhändler, die hier jahrhundertelang mit Kanus unterwegs waren und Felle transportierten. Heute fahren Besucher auf denselben Wasserstraßen mit Motorbooten oder Kajaks und erleben die Gegend aus ähnlicher Perspektive wie damals die Händler.
Fast alle Bereiche sind nur per Boot zu erreichen, daher ist eine Planung mit Anlegestellen und Bootsvermietungen erforderlich. Im Winter frieren die Seen zu und Eisfischen oder Schneemobilfahren werden möglich, während der Sommer für Kanufahrten und Inselcamping geeignet ist.
Die Gegend ist als Ort zum Betrachten des Nachthimmels ausgezeichnet, weil es kaum Lichtverschmutzung gibt. In klaren Nächten sieht man hier oft Polarlichter über den Seen tanzen, besonders im Herbst und Frühjahr.
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