Hoffman Island, Künstliche Insel in der Lower New York Bay, Vereinigte Staaten.
Hoffman Island ist ein künstliches Eiland von etwa 11 Hektar, das 1873 durch die Aufschüttung von Material auf der Orchard Shoal vor der South Beach von Staten Island entstanden ist. Es wird heute vom National Park Service als Teil des Gateway National Recreation Area verwaltet und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Die Insel entstand 1873 durch Aufschüttungen und wurde von den 1870er Jahren bis ins frühe 20. Jahrhundert als Quarantänestation für Einwanderer genutzt, die an ansteckenden Krankheiten litten. Sie diente der Isolierung von Neuankömmlingen, bevor sie die Vereinigten Staaten betraten.
Die Insel ist nach John Thompson Hoffman benannt, der New York City als Bürgermeister und später als Gouverneur von New York leitete. Der Name erinnert an seine politische Rolle in der Geschichte des Staates.
Das Eiland ist nicht für Besucher zugänglich, da der National Park Service es zum Schutz der Vogelpopulationen geschlossen hält. Die beste Sicht erhält man vom Strand oder von Bootstouren in Lower New York Bay.
Während des Zweiten Weltkriegs diente die Insel als Verankerungspunkt für U-Boot-Abwehrnetze, die die New Yorker Bucht vor feindlichen Angriffen schützen sollten. Diese militärische Infrastruktur spielte eine wichtige Rolle in der Verteidigung der Region während des Krieges.
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