Hill-Stead Museum, Colonial Revival Kunstmuseum in Farmington, USA.
Das Hill-Stead Museum ist ein Herrenhaus aus dem Jahr 1901 in Farmington, Connecticut, das eine Sammlung französischer impressionistischer Gemälde in original eingerichteten Räumen zeigt. Das Anwesen umfasst ein großes Haupthaus mit neunzehn zugänglichen Räumen sowie weitläufige Gärten und offene Freiflächen.
Das Haus wurde 1901 von Theodate Pope Riddle entworfen, einer der ersten Frauen, die in den USA als Architektin arbeiteten, in Zusammenarbeit mit dem bekannten Büro McKim, Mead & White. Nach ihrem Tod im Jahr 1946 hinterließ sie es als Museum, damit die Sammlung und das Haus für die Öffentlichkeit erhalten blieben.
Das Haus wirkt wie ein bewohntes Zuhause, nicht wie ein Museum: Gemälde von Monet und Degas hängen neben persönlichen Gegenständen und Möbeln der Familie. Dieses Gefühl einer privaten Sammlung unterscheidet es deutlich von einem klassischen Ausstellungshaus.
Das Innere des Hauses ist nur im Rahmen geführter Touren in kleinen Gruppen zugänglich, während die Gärten und das Außengelände frei begehbar sind. Da das Gelände weitläufig ist, empfiehlt sich bequemes Schuhwerk, besonders wenn man die Grünflächen erkunden möchte.
Der versunkene Garten auf dem Anwesen wurde in den 1920er Jahren von der Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand gestaltet, die auch für einige der bekanntesten Gärten Nordamerikas verantwortlich war. Jedes Jahr verwandelt sich dieser Garten in die Kulisse eines der ältesten Poesiefestivals des Landes.
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