Homestead Steel Works, steel works in Pennsylvania, United States
Homestead Steel Works ist ein ehemaliges Stahlwerk am Ufer des Monongahela River in Pennsylvania, USA. Die weitläufige Anlage verfügte über Anschlüsse an Eisenbahn und Flussschifffahrt, um Rohstoffe anzuliefern und fertigen Stahl abzutransportieren.
Das Werk wurde 1881 eröffnet und 1883 von Andrew Carnegie erworben, der es zu einer der größten Stahlanlagen der Welt ausbaute. Nach über 100 Jahren Betrieb schloss das Werk 1986 endgültig seine Tore.
Der Name Homestead geht auf die frühen Siedler zurück, die sich hier Land beanspruchten. Heute erinnert die erhaltene Pumpenstation daran, wie eng das Leben der Menschen einst mit der Stahlindustrie verknüpft war.
Auf dem Gelände befindet sich heute ein Einkaufszentrum, in dem zwölf hohe Backsteinschornsteine erhalten geblieben sind und den Besucher sofort ins Auge fallen. Ein kleiner angrenzender Park bewahrt weitere Strukturen wie das Pumpenhaus und einen Portalkran, die man in aller Ruhe besichtigen kann.
Im Jahr 1892 kam es hier zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Streikenden und bewaffneten Pinkerton-Detektiven, der die amerikanische Arbeiterbewegung nachhaltig prägte. Carnegie ließ kurz darauf die Carnegie Library of Homestead bauen, die noch heute genutzt wird.
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