Ohio Statehouse, Legislativgebäude in der Innenstadt von Columbus, Vereinigte Staaten
Das Ohio Statehouse ist ein Parlamentsgebäude in der Innenstadt von Columbus, das mit Kalksteinfassaden und einer zentralen Kolonnade im griechischen Stil errichtet wurde. Über den Säulen erhebt sich eine Rotunde, die durch eine runde Öffnung in der Decke Tageslicht erhält und den Innenraum mit natürlichem Licht durchflutet.
Die Bauarbeiten begannen 1839 und endlichen erst 1861, nachdem mehrere Architekten sich abgelöst hatten und Brände sowie Geldmangel die Fertigstellung verzögert hatten. Der fertige Bau wurde zum dauerhaften Sitz der gesetzgebenden Versammlung des Bundesstaates Ohio.
Der Name verweist auf die Form der Versammlung, die hier seit über 160 Jahren tagt und Gesetze für den Bundesstaat beschließt. Besucher sehen heute noch die originalen Sitze und Pulte in den Kammern, wo Abgeordnete und Senatoren ihre Arbeit verrichten.
Das Museum Education Center organisiert kostenlose Führungen durch die Räume, bei denen man die Arbeitsweise der Regierung kennenlernt. Die Touren dauern etwa eine Stunde und sind auch an Wochentagen möglich, wenn die Kammern nicht tagen.
Die Heizung wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Architekt Nathan Kelley entwickelt und nutzte Dampf, um alle Räume zu wärmen. Dieses System zeigt, wie frühe Regierungsgebäude in Nordamerika technische Neuerungen aufnahmen und an die kalten Winter anpassten.
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