St. Mary’s City, Kolonialmuseum im St. Mary's County, Maryland, Vereinigte Staaten.
St. Mary's City ist ein Freilichtmuseum auf dem ursprünglichen Gelände der ersten europäischen Siedlung Marylands mit nachgebauten Kolonialgebäuden und archäologischen Ausgrabungen. Das Museum verteilt sich über mehrere Bereiche, wo Besucher originale Artefakte und Rekonstruktionen aus dieser Zeit sehen können.
Leonard Calvert gründete 1634 St. Mary's City als erste Hauptstadt Marylands und brachte europäische Siedler auf zwei Schiffen namens The Ark und The Dove mit. Die Siedlung wurde zum Zentrum der frühen kolonialen Verwaltung und Entwicklung in der Region.
Das Museum zeigt, wie koloniale Menschen ihren Alltag gestalteten, mit Handwerkern in historischen Kleidern, die alte Techniken wie Tabakanbau demonstrieren. Besucher können beobachten, wie Menschen damals arbeiteten und lebten, von der Feldarbeit bis zur Schifffahrt auf dem Wasser.
Das Museum ist von Dienstag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet und bietet Führungen sowie Bildungsprogramme an. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände groß ist und viel zu Fuß erkundet wird.
Der Ort ist bekannt dafür, dass Mathias De Sousa hier der erste schwarze Gesetzgeber Nordamerikas wurde, während Margaret Brent die erste aufgezeichnete Forderung nach Frauenwahlrecht stellte. Diese beiden Momente zeigen, dass die Siedlung früher progressive Stimmen hervorbrachte als viele andere Orte.
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