Chester, Stadt im US-Bundesstaat South Carolina
Chester ist eine Stadt an der Delaware River, etwa 48 Kilometer von Philadelphia entfernt, mit einer Geschichte als Hafen- und Industriezentrum. Das Stadtbild zeigt heute eine Mischung aus alten Fabrikgebäuden, neueren Entwicklungen wie einem Kasino und einem Stadion, sowie Bereiche, die noch mit wirtschaftlichen Herausforderungen kämpfen.
Die Stadt wurde ursprünglich 1682 von William Penn benannt, nachdem schwedische und niederländische Händler sie im 17. Jahrhundert gegründet hatten. Nach dem Bürgerkrieg wuchs Chester schnell durch Fabrik- und Hafenarbeit, erreichte seinen Höhepunkt als Schiffsbau- und Industriezentrum im 20. Jahrhundert, verlor aber nach dem Zweiten Weltkrieg massiv Arbeitsplätze und Bevölkerung.
Der Name Chester geht auf William Penn zurück, der die Stadt 1682 umbenannte und dort die erste Generalversammlung Pennsylvanias abhielt. Die Bewohner stammen aus verschiedenen Einwanderungswellen und prägen bis heute das Gesicht der Stadt mit ihren Geschichten von Arbeit und Gemeinschaft.
Die Stadt liegt direkt am Delaware River mit guter Sichtlinie zu Philadelphia und ist leicht mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten damit rechnen, dass einige Gegenden noch in Entwicklung sind, aber öffentliche Orte wie das Kasino und das Stadion sind gut zugänglich.
Sun Shipbuilding beschäftigte während des Zweiten Weltkriegs Tausende von Arbeitern, darunter viele Afroamerikaner, und war damit einer der größten Arbeitgeber schwarzer Arbeiter im Land. Diese Werft auf dem Gelände des heutigen Kasinos war ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke, die jedoch nach dem Krieg schnell verschwand.
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