Chicago LaSalle Street Station, Bahnhof in den Vereinigten Staaten
Der LaSalle Street Station ist ein Kopfbahnhof im Herzen von Chicagos Innenstadt, wo die Züge direkt an den Bahnsteigen enden und nicht durchfahren. Die Gleise liegen unterhalb des Straßenniveaus, während der Zugang für Fahrgäste über mehrere Eingänge auf Straßenebene erfolgt.
Der Bahnhof wurde im späten 19. Jahrhundert eröffnet und diente zunächst als Endstation für Fernzüge aus dem Süden und Südwesten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor er seinen Fernverkehr und wurde schrittweise zu einer reinen Pendlerstation umgebaut.
Die Station ist heute vor allem ein Pendlerbahnhof, der von Berufstätigen genutzt wird, die täglich zwischen den Vororten und dem Stadtzentrum von Chicago pendeln. Wer auf dem Bahnsteig wartet, erlebt den ruhigen Rhythmus eines Arbeitstages in einer amerikanischen Großstadt.
Der Bahnhof liegt mitten in Chicagos Innenstadt und ist zu Fuß leicht von anderen öffentlichen Verkehrsmitteln aus erreichbar. Wer mit dem Zug anreisen möchte, sollte vorab prüfen, welche Linien hier halten, da nur bestimmte Vorortlinien diesen Bahnhof bedienen.
Der Bahnhof trägt den Namen der LaSalle Street, einer der wichtigsten Finanzstraßen Chicagos, an deren Ende er liegt und die direkt zu den großen Börsengebäuden der Stadt führt. Diese Lage machte ihn einst zu einem bevorzugten Ankunftspunkt für Banker und Händler, die täglich in die Finanzwelt der Stadt eintauchten.
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