109 Washington Street, Wohngebäude im Finanzviertel, Manhattan, Vereinigte Staaten
109 Washington Street ist ein fünfgeschossiges Ziegelbauwerk im Financial District mit 16 Mietwohneinheiten und Geschäftsräumen im Erdgeschoss. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen und ist ein Teil des städtischen Gefüges dieses dicht bebauten Gebiets.
Das Gebäude wurde 1915 errichtet und ist das letzte erhaltene Mietshaus von ehemals etwa 50 Bauten, die die untere Washington Street zu Beginn des 20. Jahrhunderts säumten. Es dokumentiert die großflächige Umgestaltung dieses Gebiets von einem gemischten Wohnquartier zu seinem heutigen kommerziellen Charakter.
Das Gebäude war lange Zeit Heimat für aufeinanderfolgende Wellen von Einwanderern aus Irland, Deutschland, der Tschechoslowakei und Italien, die hier ihre Gemeinschaften aufbauten. Man kann heute noch die Spuren dieser vielfältigen Bevölkerung in der Nachbarschaft und der Architektur des Viertels erkennen.
Das Gebäude befindet sich in der Evakuierungszone 1 für Hurrikane und erfordert Vorsicht bei extremem Wetter. Von hier aus sind die U-Bahn-Stationen Rector Street, Wall Street und Broad Street zu Fuß schnell erreichbar.
Nach dem 11. September 2001 wurde das Gebäude durch Radiodokumentationen bekannt, die die Erfahrungen der Bewohner während der Anschläge dokumentierten. Seine unmittelbare Nähe zum World Trade Center machte es zu einem Ort intensiver persönlicher Geschichten aus dieser Zeit.
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