Dickson Mounds, Archäologisches Museum in Lewistown, Vereinigte Staaten.
Dickson Mounds ist ein archäologisches Museum auf einer Anhöhe über dem Illinois River und zeigt Funde aus 12.000 Jahren menschlicher Besiedlung in der Region. Die Sammlung umfasst Gegenstände und Skelette von mehreren Erdwällen, die zwischen etwa 800 und 1250 zeigen, wie Menschen hier lebten und wann sie begannen, Mais, Bohnen und Kürbis anzubauen.
Die Stätte entstand um 800 und wurde bis etwa 1250 genutzt, wobei die Bewohner an den Fluss und dessen Ressourcen gebunden waren. Ein Zahnarzt namens Don Dickson begann 1927 mit Ausgrabungen und legte mehrere Erdwälle frei, die der Stätte später ihren Namen gaben.
Das Museum zeigt, wie sich die Lebensweise der Ureinwohner über viele Jahrhunderte veränderte, von mobilen Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern, die den Fluss und das umliegende Land nutzten. Die Ausstellung hilft Besuchern zu verstehen, wie diese Gemeinschaften ihre Umgebung gestalteten und wie eng sie mit dem Illinois River verbunden waren.
Der Ort liegt auf einer Anhöhe, von der man über die Flusslandschaft blickt, und ist leicht zu Fuß zu erkunden. Die Ausstellung im Gebäude ist gut organisiert und zeigt Gegenstände in übersichtlichen Vitrinen, sodass man bei gemütlichem Tempo alles in ein oder zwei Stunden sehen kann.
Die Knochen der Bestattungen zeigen körperliche Veränderungen bei den Menschen, die mit der Umstellung auf den Anbau von Getreide einhergingen, etwa häufigere Zahnprobleme und kleinere Körpergröße. Dieses biologische Zeugnis macht deutlich, wie tiefgreifend die Umstellung der Lebensweise die Menschen selbst veränderte.
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