Gerlospass, Gebirgspass zwischen Salzburg und Tirol, Österreich
Der Gerlos Pass ist ein Bergpass in Österreich, der die Oberpinzgau-Region in Salzburg mit dem Zillertal in Tirol verbindet. Die Straße führt über eine Höhe von etwa 1.531 Metern und wird über die Bundesstraße B 165 erreicht.
Die erste bekannte Überquerung des Passes datiert aus dem Jahr 1630. Die moderne Straßenverbindung wurde 1962 vollendet und verband beide Regionen dauerhaft durch Wald im Pinzgau.
Der Pass bildet eine kulturelle Trennlinie zwischen zwei Regionen mit unterschiedlichen Dialekten und Traditionen. In den Dörfern auf beiden Seiten lassen sich diese lokalen Unterschiede in Architektur, Festen und Handwerk noch heute beobachten.
Die Straße ist das ganze Jahr über befahrbar, wobei ältere Abschnitte für Lastkraftwagen nicht zugelassen sind. Für den neueren Straßenabschnitt von Krimml bis zur Passhöhe fällt eine Mautgebühr an.
Der Durlaßboden-Stausee liegt an der Westseite des Passes und ist Teil eines Wasserkraftsystems. Dieses Stausee speichert Wasser für die umliegenden Tauernkraftwerke, die damit Strom für die Region erzeugen.
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