Attersee, Alpensee in der Salzkammergut-Region, Österreich.
Attersee ist ein alpiner See im Salzkammergut mit einer Länge von etwa 20 Kilometern und einer Tiefe bis zu 169 Metern, eingebettet zwischen bewaldeten Hängen und Gipfeln. Das Wasser zeigt je nach Lichteinfall grüne bis türkisblaue Farbtöne und bleibt im Sommer angenehm kühl zum Schwimmen.
Die Ufer waren bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wovon Pfahlbauten bei Seewalchen zeugen, die heute zum UNESCO-Welterbe gehören. Im Mittelalter diente der See als Handelsweg zwischen Salzburg und dem Voralpenland.
Der See zog im 20. Jahrhundert Maler wie Gustav Klimt und Egon Schiele an, die hier mehrere Sommer verbrachten und die Landschaft in ihren Werken festhielten. Heute markieren Gedenktafeln und Wanderwege die Orte, an denen diese Künstler arbeiteten und lebten.
Mehrere Ortschaften am Ufer bieten Zugänge zum Wasser mit Badestellen, Bootsanlegestellen und Vermietstationen für Surfbretter oder Segelboote. Die meisten Einrichtungen öffnen von Mai bis September, wenn das Wasser wärmer wird und der Wind günstig steht.
Ein regelmäßiger Ostwind, lokal Rosenwind genannt, bringt an warmen Tagen den Duft von Blumen und Gärten über das Wasser. Diese konstante Brise machte das Gewässer zu einem Schauplatz für Segelwettbewerbe und Training.
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