Hochgolling, Berggipfel in Schladming, Österreich
Der Hochgolling ist der höchste Gipfel der Niederen Tauern und liegt auf der Grenze zwischen der Steiermark und dem Bundesland Salzburg. Seine markante nördliche Felswand fällt steil ab und ist von weitem sichtbar, während der Gipfelbereich felsig und weitgehend unbewaldet ist.
Der Hochgolling wurde erstmals 1791 von einem Bergsteiger aus Tamsweg bestiegen, was ihn zu einem der früh dokumentierten Gipfel der Niederen Tauern macht. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Route zum Gipfel schrittweise zu einem bekannten alpinen Aufstieg.
Der Hochgolling bildet die natürliche Grenze zwischen der Steiermark und dem Bundesland Salzburg, was auf dem Gipfel selbst spürbar ist. Wanderer aus beiden Regionen treffen hier oben regelmäßig aufeinander, da der Berg von beiden Seiten auf markierten Routen erreichbar ist.
Der Aufstieg setzt solide Bergerfahrung und geeignete Ausrüstung voraus, da das Wetter auf dieser Höhe schnell umschlagen kann. Die besten Bedingungen herrschen in den Sommermonaten, wenn die Wege schneefrei und die Tage lang sind.
Vom Gipfel des Hochgolling aus blickt man nach Westen auf vergletschertes Gelände und nach Osten sowie Süden auf andere bedeutende Alpinmassive, was in dieser Kombination selten ist. Dieser Panoramablick über mehrere Gebirgsgruppen ist von einem einzigen Standpunkt aus möglich, ohne dass man sich weiter bewegen muss.
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