Lainzer Tiergarten, Naturschutzgebiet in Wien, Österreich
Der Lainzer Tiergarten ist ein Waldgebiet im Westen von Wien in Österreich, das von einer historischen Steinmauer umschlossen wird. Innerhalb der Fläche wechseln sich Laubwälder mit offenen Wiesen ab, durchzogen von markierten Wegen und einzelnen Lichtungen.
Das Gebiet diente ab dem 13. Jahrhundert als kaiserliches Jagdrevier und wurde durch eine Mauer vor dem Eindringen von Wildtieren in die Stadt geschützt. Nach dem Ende der Monarchie öffnete man das Areal schrittweise für die Öffentlichkeit, während der Schutzstatus erhalten blieb.
Der Name erinnert an die einstige Funktion als Wildgehege, heute erleben Besucher die Landschaft bei Spaziergängen auf breiten Forstwegen. Familien treffen sich häufig an den Aussichtspunkten oder nutzen die Wiesen nahe dem Hermesvilla für Pausen im Grünen.
Die Eingangstore öffnen saisonal zu unterschiedlichen Zeiten, wobei im Sommer längere Aufenthalte möglich sind als im Winter. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitbringen, da die Wege teils Steigungen aufweisen.
Die umlaufende Mauer erstreckt sich über rund 22 Kilometer und bildet eine durchgehende Begrenzung, die bis heute nahezu unverändert das Gelände umschließt. An mehreren Abschnitten lassen sich die alten Tore erkennen, durch die früher nur Jäger und Hofpersonal passierten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.