Wiener Musikverein, Konzertsaal in Innere Stadt, Wien, Österreich
Der Musikverein ist ein Konzerthaus im Inneren Stadt in Wien mit mehreren Aufführungsräumen. Der große Saal mit der goldenen Innenausstattung misst 48 Meter in der Länge und 19 Meter in der Breite und bietet 1.744 Sitzplätze.
Kaiser Franz Joseph stellte 1863 das Grundstück für den Bau zur Verfügung, und der dänische Architekt Theophil Hansen entwarf das Gebäude im klassizistischen Stil. Das Haus öffnete seine Pforten im Jahr 1870 mit einem feierlichen Konzert.
Das Haus ist nach wie vor der feste Sitz der Wiener Philharmoniker und wird jedes Jahr im Januar für das weltweit übertragene Neujahrskonzert genutzt. Die goldene Innenausstattung des großen Saals mit seinen antikisierenden Karyatiden und der reich verzierten Kassettendecke prägt seit Generationen das visuelle Bild der Wiener Orchesterkultur.
Führungen in englischer Sprache finden regelmäßig statt, und Eintrittskarten für Konzerte können am Seiteneingang in der Nähe der Station Karlsplatz erworben werden. Die zentrale Lage im ersten Bezirk macht das Gebäude zu Fuß von vielen Hotels und Sehenswürdigkeiten aus gut erreichbar.
Das Gebäude beherbergt insgesamt sechs verschiedene Aufführungsräume, darunter den Brahms-Saal und den Gläsernen Saal mit jeweils unterschiedlichen Materialien und architektonischen Lösungen. Die Akustik des großen Saals wird durch die rechteckige Form und die Holzverkleidung begünstigt, wodurch ein warmer und klarer Klang entsteht.
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