Ruine Oberwallsee, Mittelalterliche Burgruine in Feldkirchen an der Donau, Österreich
Die Ruine Oberwallsee ist eine Burganlage in der Donauregion mit gut erhaltenen Mauern und Fensteroffnungen auf mehreren Ebenen. Der Aufbau zeigt Reste einer dreigeschossigen Palaststruktur mit hohen Fensterocffnungen und Sitzalkovenabdrucken in den Steinwanden.
Die Burg wurde 1364 unter Eberhard V. von Walsee gegrundet und erhielt 1415 von Herzog Albrecht V. Blutgerichtsbarkeit. Diese Privilegien zeigten die Bedeutung der Anlage als regionale Machtfestung wahrend des Spatmittelalters.
Die Burg zeigt eine ungewöhnliche Architektur ohne zentralen Bergfried, sondern mit Räumen für komfortables Wohnen. Besucher können heute sehen, wie der Verzicht auf ein Hauptturm mehr Platz für Fenster und Wohnbereiche schuf.
Der untere Burgbereich wurde zwischen 1984 und 1995 restauriert und ist heute fur Besucher zuganglich. Die Anlage liegt auf einem Hugel uber der Donau, wodurch der Aufstieg zur Ruine anstrengend sein kann.
Die Burg verfugt uber einen seltenen erhaltenen Gewichtsmechanismus an ihrem Eingang, den sogenannten Wippkeller. Dieses System war eine fruhe Form der Torverteidigung, die durch Gewichte betrieben wurde.
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