Hoher Riffler, Berggipfel in den Zillertaler Alpen, Österreich.
Der Hoher Riffler ist ein Berggipfel in den Zillertal-Alpen und erhebt sich auf 3.231 Meter mit einer schneebedeckten Nordseite und felsigen südlichen Hängen. Das Gelände teilt sich in mehrere Grate, die in verschiedene Richtungen ausstrahlen und die Bergtopografie prägen.
Der Berg wurde während einer österreichischen Vermessung erstmals erklommen, bevor H. Weber und Führer Georg Samer 1875 die erste touristische Besteigung durchführten. Diese frühe Klettertätigkeit trug dazu bei, den Berg als etabliertes Klettergebiet zu entwickeln.
Der Berg ist ein wichtiges Ziel für Bergsteiger in der Region, und die etablierten Wege verbinden verschiedene Berghütten miteinander. Diese Routen prägen das Bewegungsmuster von Wanderern und Alpinisten in diesem Teil der Alpen.
Der Berg kann über zwei Hauptrouten erreicht werden: vom Spannagelhaus aus westlich oder vom Friesenberghaus über den südlichen Grat, beide Wege haben die Schwierigkeit UIAA I. Je nach gewählter Route sollte man mit unterschiedlichen Bedingungen und Gehzeiten rechnen.
Der Berg beherbergt drei eigenständige Gletscher: das Federbettkees im Norden, das Schwarzbrunnerkees im Westen und Reste des Rifflerkees an der südöstlichen Seite. Diese Gletschersysteme prägen das Aussehen des Berges und sind während einer Besteigung deutlich sichtbar.
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