Sendeanlage Hirschenstein, Bauwerk in Österreich
Der Hirschenstein-Sendemast ist eine Betonkonstruktion auf einem Berg in Markt Neuhodis, Burgenland, die Rundfunk- und Fernsehsignale in die Region ausstrahlt. Die Struktur besteht aus sechs Etagen Beton mit einem großen Stahlmast auf der Spitze und wurde zwischen 1968 und 1969 errichtet, um Signale über ein großes Gebiet zu verteilen.
Das Projekt wurde Ende der 1960er Jahre von der österreichischen Rundfunkgesellschaft durchgeführt, um die Rundfunk- und Fernsehversorgung in Burgenland und der Steiermark zu verbessern. Der Sendemast hat sich seitdem als wichtiger Bestandteil der österreichischen Kommunikationsinfrastruktur etabliert und unterstützt bis heute die Übertragung von Radio- und Fernsehsignalen.
Der Sendemast auf dem Hirschenstein ist ein alltäglicher Anblick für Einheimische und trägt zur lokalen Orientierung bei. Besucher erkennen die graue Betonstruktur als charakteristisches Merkmal der Berglandschaft und als Symbol für die Verbindung der Region mit modernen Kommunikationsmitteln.
Der Sendemast ist nicht für Besucher zugänglich und wird aus der Ferne gesteuert, aber die umgebende Berglandschaft lädt zu Wanderungen und Fahrradfahrten ein. Die Wanderwege zum Gipfel sind gut markiert, leicht zu gehen und erfordern keine besonderen Fähigkeiten oder Ausrüstung.
Der Stahlmast an der Spitze ist konstruiert, um Winde von fast 200 Kilometer pro Stunde auszuhalten und wurde mit über tausend Kubikmetern Beton und vielen Tonnen Stahl erbaut, um Stabilität und Langlebigkeit zu gewährleisten. Diese robuste Bauweise ermöglichte es der Struktur, über fünfzig Jahre lang ohne wesentliche Änderungen zu bestehen.
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