Hermannskogel, Berggipfel im Bezirk Döbling in Wien, Österreich.
Der Hermannskogel ist mit 542 Metern über dem Meeresspiegel die höchste natürliche Erhebung innerhalb der Grenzen von Wien. Von seinem Gipfel aus kann man die Stadt und die umliegenden Regionen überblicken.
Eine Beobachtungsturm namens Habsburgwarte wurde 1888 auf dem Gipfel errichtet und diente bis 1918 als wichtigster Bezugspunkt für kartographische Messungen in Österreich-Ungarn. Diese Struktur prägte die wissenschaftliche Vermessung des gesamten Reiches.
Der Name verbindet den mittelalterlichen Personennamen Hermann mit Kogel, was die traditionelle österreichische Art widerspiegelt, kegelförmige Hügel zu benennen. Besucher können beim Aufstieg diese sprachliche Geschichte in der Landschaft nachvollziehen.
Der Aufstieg zum Gipfel dauert etwa 30 Minuten vom Gasthaus Grüass Di Gott Wirt aus, das als Ausgangspunkt dient. Der Weg folgt der Wiener Höhenstraße, die gut ausgeschildert und leicht zu folgen ist.
Die südwestliche Flanke zeigt verschiedene Gesteinsschichten wie Flysch, Quarz, Kalkstein und Mergel, die einen seltenen Blick auf die geologische Zusammensetzung des Hügels ermöglichen. Diese natürliche Querschnittsansicht ist für Wanderer während des Aufstiegs sichtbar.
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