Fliegerhorst Vogler, Militärflugplatz in Hörsching, Österreich
Der Flugplatz Vogler ist eine Militärluftbasis in Hörsching und dient der österreichischen Luftwaffe als Betriebsstützpunkt in Oberösterreich. Die Anlage verfügt über eine 3000 Meter lange Asphaltbahn und beherbergt Hubschraubergeschwader sowie Lufttransport- und Logistikeinrichtungen.
Die Luftwaffenbasis wurde 1938 von deutschen Streitkräften als Fliegerschule erbaut und diente später unter amerikanischer Kontrolle 1945 als Advanced Landing Ground R-87. Die heutige Bezeichnung erinnert seit 1967 an Oberleutnant Walter Vogler, der beim Rettungseinsatz aus einem brennenden Flugzeug ums Leben kam.
Der Name des Flugplatzes ehrt Leutnant Walter Vogler, dessen Rettungseinsatz 1967 zum Erinnern an seinen Einsatz führte. Besucher können die Gedenkstätte sehen, die an seinen Mut und die Luftfahrtgeschichte des Ortes erinnert.
Das Gelände ist eine aktive Militärbasis und der Zugang ist beschränkt; Besucher sollten sich vorab informieren über Führungen oder die Möglichkeiten, das Areal aus der Ferne zu erkunden. Die Lage in der Nähe von Linz ermöglicht einen einfachen Zugang mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto.
Das Flugplatzgelände hat sich zu einem Lebensraum für mehrere Vogelarten entwickelt, die in anderen Teilen der Region seltener anzutreffen sind. Diese ungewöhnliche ökologische Nische entstand durch die offenen Flächen und die spezifischen Bedingungen auf dem Areal.
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