Döblinger Pfarrkirche, Pfarrkirche im Bezirk Döbling, Wien, Österreich.
Die Döbling-Pfarrkirche steht am Kardinal-Innitzer-Platz 1 und zeigt einen Barockraum mit säulenartigem Aufbau und hohen Fenstern, die natürliches Licht ins Innere bringen. Der Grundriss folgt klassischen Kirchenlayouts mit zentralem Altarbereich und Sitzbänken für Gläubige.
Eine erste schriftliche Erwähnung einer Kirche an dieser Stelle stammt aus dem Jahr 1267 unter dem Namen Ecclesia in Tobelico. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1826 und 1828 errichtet und ersetzt frühere Strukturen aus Mittelalter und später.
Der Innenraum zeigt ein Altargemälde von Josef Schönmann, das die Bekehrung des Heiligen Paulus darstellt, sowie Seitenaltargemälde von J. Kreßler. Diese Werke prägen den visuellen Charakter des Gotteshauses und erzählen religiöse Geschichten durch Kunst.
Die Kirche hält regelmäßige Gottesdienstzeiten ein und wird von der Gemeinde Döbling als Teil des Erzbistums Wien genutzt. Besucher sollten mit schlichter Kleidung kommen und sich auf den Besuchszeiten der Gemeinde abstimmen.
Ein hölzernes Marienstatuen aus dem 18. Jahrhundert steht neben einer frühen Kanzel aus dem 19. Jahrhundert, die beide aus verschiedenen Bauphasen des Gotteshauses stammen. Diese beiden Objekte zeigen die religiöse Kontinuität über Generationen hinweg in der Gemeinde.
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