Erzherzog-Carl-Kaserne, Militärkaserne in Donaustadt, Wien, Österreich
Die Erzherzog-Carl-Kaserne ist ein Militärgebäudekomplex in Donaustadt mit vier verbundenen Gebäudeblöcken aus der frühen Zeit des 20. Jahrhunderts. Die Struktur wurde später grundlegend umgebaut und beherbergt heute 273 geförderte Mietwohnungen auf dem renovierten Gelände.
Der Komplex wurde 1910-1911 erbaut und erhielt 1912 seinen Namen zu Ehren von Erzherzogin Carl von Österreich-Teschen. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Ausbildungszentrum für Luftwaffenhelfer.
Das Gelände wurde 1956 zum Schutzort für Ungarn, die vor der sowjetischen Invasion flohen. Diese Episode prägte die lokale Geschichte und zeigt, wie öffentliche Bauten in Krisenzeiten ihre Funktion ändern.
Das Gelände ist heute in ein Wohnviertel mit Wohngebäuden und öffentlichen Bereichen integriert. Die Besucher können die architektonische Struktur des Ortes erkunden und den Urban-Space mit seinen verschiedenen Bereichen entdecken.
Etwa 1.200 Wiener Schüler wurden hier während des Zweiten Weltkriegs zu Luftwaffenhelfern ausgebildet. Diese Episode zeigt die Tiefe der Kriegsmobilisierung in der Stadt und das Gelände war damals von großer kriegswirtschaftlicher Bedeutung.
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