Elferkopf, Berggipfel in den Allgäuer Alpen, Österreich.
Der Elferkopf ist ein Berggipfel in den Allgäuer Alpen, der 2.387 Meter über dem Meeresspiegel aufragt und steile Grashänge aufweist, die zum Gemsteltal abfallen. Die charakteristische Form des Berges ist von vielen Positionen im Tal aus gut sichtbar und dominiert die südliche Ansicht der Kleinwalsertaler Bergkette.
Hermann von Barth erreichte 1869 den Gipfel und entdeckte dort einen Signalmast, was auf frühere menschliche Besuche hindeutet. Dieser Fund deutet darauf hin, dass der Berg lange vor dieser dokumentierten Besteigung für Menschen von Bedeutung war.
Der Name des Berges bezieht sich auf seine Funktion als natürliche Sonnenuhr, da die Sonne von unten um 11 Uhr direkt hinter dem Gipfel steht. Diese Besonderheit hat den Berg über Generationen geprägt und ist noch heute für Besucher aus dem Tal sichtbar.
Der Aufstieg beginnt an der Südkante von Mittelberg, mit Parkplätzen am Walmendingerhorn für direkten Zugang zum Wildental-Weg. Der Weg ist gut markiert, und die meisten Besucher brauchen etwa vier bis fünf Stunden für den Auf- und Abstieg von dieser Startposition.
Der Gipfel verbindet sich durch einen Grat mit dem benachbarten Liechelkopf und erfordert für diese Querung Kletterfähigkeiten der Stufe II. Dies macht die Verbindung zu einer technisch anspruchsvolleren Route, die nur erfahrene Bergsteiger in Betracht ziehen sollten.
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