Franziskanerinnen von Vöcklabruck, Franziskanerkloster in Vöcklabruck, Österreich.
Das Franziskanerinnen-Kloster von Vöcklabruck ist ein Gebäudekomplex, der Wohn- und Arbeitsräume für Ordensschwestern sowie Schulungseinrichtungen beherbergt. Die Anlage prägt das Stadtbild seit über 160 Jahren und funktioniert als Zentrum für Bildung und Betreuung.
Das Kloster wurde 1861 gegründet und entstand aus der Initiative von Sebastian Schwarz und Franziska Wimmer, die es als Schule für Arbeiterkinder konzipiert hatten. Im 20. Jahrhundert veränderte sich die Mission grundlegend, als politische Umstände neue Prioritäten setzten.
Das Kloster ist eng mit dem lokalen Leben in Vöcklabruck verbunden und wirkt bis heute durch schulische und soziale Aufgaben, die von den Schwestern geprägt sind. Die spirituelle Ausrichtung folgt dem Geist des heiligen Franziskus und zeigt sich in der täglichen Arbeit mit Menschen in der Region.
Der Klosterkomplex befindet sich zentral in Vöcklabruck und ist von der Stadt aus leicht erreichbar. Besucher sollten vorab klären, ob Besichtigungen möglich sind, da es sich um einen aktiven Ort religiöser Gemeinschaft handelt.
Die Gemeinschaft wechselte in den 1930er Jahren ihre Hauptaufgabe, als schulische Einrichtungen geschlossen wurden und die Schwestern sich stattdessen der Krankenpflege und Betreuung widmeten. Diese Umstellung war entscheidend für die Kontinuität des Klosters in schwierigen Zeiten.
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