Franziskanerkloster Hall in Tirol, Gotisches Kloster in Hall in Tirol, Österreich.
Das Franziskanerkloster ist ein Gotteshaus im gotischen Stil in Hall in Tirol mit einer Zentralkirche, Kreuzgangen und Wohnraeumen fuer die Franziskanermoenche. Die Anlage zeigt typische monastische Architektur mit fest gefugten Mauern und inneren Hofbereichen.
Die Anlage wurde 1644 von Architekt P. Rufin Laxner OFM ausserhalb der Stadtmauern gegruendet und erhielt finanzielle Unterstuetzung von Georg von Ettenhart und Erzherzogin Claudia de Medici. Ein Brand im Jahr 1760 zerstoerte Teile des Gebaudes, das danach wieder aufgebaut wurde.
Das Kloster beherbergt bemerkenswerte Kunstwerke, darunter Gemälde von Christoph Anton Mayr, die das Leben des heiligen Franziskus in den Kreuzganggängen darstellen und Besuchern einen Eindruck von religiöser Kunsttradition vermitteln.
Die Klosterkirche haelt taeglich Messen ab und bietet regelmaessige Beichten sowie spezielle Messen in der Adventszeit an. In den Wintermonaten finden samstags fruehe Rorate-Gottesdienste statt, bei denen Besucher teilnehmen koennen.
Nach dem Brand von 1760 erhielt die Kirche im 19. Jahrhundert neoromanische Veraenderungen mit charakteristischen Deckenwoelbungen und flachen Pilastern. Diese architektonischen Merkmale geben dem Inneren ein eigentliches Aussehen, das sich von seiner urspruenglichen gotischen Form unterscheidet.
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