Gleirscher Fernerkogel, Alpengipfel in den Stubaier Alpen, Österreich
Gleirscher Fernerkogel ist ein Berggipfel mit 3189 Metern Höhe in den Stubaier Alpen und zeichnet sich durch steile Felswände und vergletscherte Hänge aus. Die südlichen Sellrain-Berge prägen das Umfeld dieses Gipfels mit ihrer charakteristischen Geologie.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte am 1. September 1883 durch Ludwig Purtscheller und Hans Schöller, damals war der Berg unter dem Namen Roßkarspitze bekannt. Diese frühe Besteigung markierte die Erschließung eines der Stubai-Gipfel für das organisierte Bergsteigen.
Bergsteiger aus der ganzen Region nutzen die Pforzheimer Hütte als Ausgangspunkt, um den Berg über verschiedene etablierte Routen zu erkunden. Die regelmäßigen Expeditionen hier sind Teil einer langjährigen Tradition des alpinen Bergsteigens in dieser Gegend.
Die Besteigung erfordert alpine Ausrüstung wie Seile, Steigeisen und Eispickel sowie gute Kondition und Erfahrung im Steilgelände. Der Aufstieg beginnt von St. Sigmund im Sellrain aus, wo Parkplätze zur Verfügung stehen.
Der Berg wird von zwei verschiedenen Gletschern begrenzt, dem Gleirschferner im Norden und dem Weißkogelferner im Süden, die seine Form prägen. Ein markantes östliches Rückgrat erstreckt sich etwa 500 Meter vom Gipfel und bietet unterschiedliche Routenoptionen für Bergsteiger.
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