Lehár-Schikaneder-Schlössl, Historische Residenz in Nussdorf, Wien, Österreich
Das Lehár-Schikaneder-Schlössl ist ein zweigeschossiges Barockgebäude in Döbling, einem ruhigen Bezirk im Norden Wiens, das mit Pilastern und Stuckdetails an der Fassade verziert ist. Im Inneren befinden sich ein kleines Museum über Franz Lehárs Werk sowie eine barocke Kapelle mit Deckenfresko der Heiligen Dreifaltigkeit.
Im Jahr 1737 erwarb Joachim Georg Schwandtner das Anwesen und ließ es in das barocke Gebäude umbauen, das man heute sehen kann. Franz Lehár kaufte das Haus später und nutzte es als Sommersitz, bevor es zu einem Museum für sein Werk wurde.
Emanuel Schikaneder, der Librettist von Mozarts Zauberflöte, lebte von 1802 bis 1812 in diesem Haus und war eine prägende Figur in Wiens Musikleben. Sein Name ist bis heute mit dem Gebäude verbunden, das auch seinen Namen trägt.
Das Schlössl liegt in einem ruhigen Wohngebiet in Döbling und ist gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten für Kapelle und Museum vorab zu prüfen, da diese variieren können.
Der bekannte Tenor Richard Tauber heiratete die Schauspielerin Diana Napier in der Kapelle des Gebäudes, einem Ort, der bis heute Operngeschichte atmet. Der Altar stammt aus dem Jahr 1720 und zeigt geschnitzte Figuren der Heiligen Josef und Antonius.
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