Fürstensitz-Keltenstadt Sandberg, Keltische Ausgrabungsstätte in Roseldorf, Österreich
Die Fürstensitz-Keltenstadt Sandberg ist eine archäologische Stätte in Niederösterreich, die sich über 38 Hektar erstreckt und Reste alter Strukturen, Heiligtümer und befestigte Bereiche auf dem Hügel zeigt. Die Ausgrabungen haben Spuren von Wohnbereichen, Lagerplätzen und Handwerkswerkstätten freigelegt, die das tägliche Leben einer großen keltischen Gemeinschaft dokumentieren.
Die Siedlung entstand während der frühen La-Tène-Periode im 4. Jahrhundert vor Christus und blieb bis zum 1. Jahrhundert vor Christus aktiv. Sie war ein wichtiges Zentrum der Kelten in dieser Region und zeigt, wie lange diese Kultur hier Wurzeln schlug.
Die Stätte zeigt Überreste von sieben quadratischen Heiligtümern, die zeigen, wie wichtig religiöse Praktiken für die keltische Gemeinschaft waren. Man kann an den Opfergruben erkennen, wie rituell und spirituell das Leben hier war.
Ein 12 Meter hoher Beobachtungsturm bietet Ausblicke auf die Region Retz und das Schmida-Tal, während markierte Wege und Informationstafeln den Besuchern helfen, die Stätte zu erkunden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Bereiche zu Fuß zu durchqueren.
Archäologen fanden hier eine eiserne Diademe, die als Druidenkrone gilt und das einzige bekannte Exemplar ihrer Art in Kontinentaleuropa ist. Dieser Fund zeigt, dass hochrangige religiöse Führer hier lebten und wirten.
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