Orangerie Schönbrunn, Gewächshausgebäude im Schloss Schönbrunn, Österreich
Die Orangerie Schönbrunn ist ein langes Gewächshausgebäude im Schlosspark, das sich über fast 200 Meter erstreckt und eine Reihe von Bögen und Säulen auf seiner sonnigen Seite zeigt. Der Bau ist in zwei Bereiche aufgeteilt: der eine Flügel dient heute für Konzerte, während der andere noch immer exotische Pflanzen beherbergt.
Das Gebäude wurde 1754 von Architekt Nikolaus Pacassi für die Habsburger erbaut, um Mittelmeergewächse vor Frost zu schützen. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einem wichtigen Ort für klassische Musik, während seine ursprüngliche Funktion als Pflanzenunterkunft blieb.
Der Orangerie-Name bezieht sich auf die Zitrusbäume, die hier überwintert wurden und das Schloss mit kostbaren Früchten versorgten. Besucher können heute noch sehen, wie der lange Bau mit seinen großen Fenstern die Pflanzen ins Licht rückt.
Das Gebäude ist vom Schlosspark aus leicht zu erreichen und liegt in unmittelbarer Nähe zu anderen Palastattraktionen. Besucher sollten beachten, dass der eine Teil für Konzerte genutzt wird und daher nicht immer frei zugänglich ist.
Das Gebäude verfügt über ein originales unterirdisches Heizsystem aus dem 18. Jahrhundert, das immer noch die richtige Temperatur für Mittelmeergewächse durch alte römische Heizmaschinen-Technologie aufrechterhält. Dieses raffinierte System ermöglichte es den Habsburgern, tropische und südländische Pflanzen in den kalten Wintern am Leben zu erhalten.
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