Maria Hilf ob Guttaring, Barocke Wallfahrtskirche in Guttaring, Österreich.
Die Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Guttaring ist ein Barockbauwerk, das auf 904 Metern Höhe zwischen dem Guttaringer Becken und dem Görtschitztal liegt. Der Bau besticht durch zwei Türme mit glockenförmigen Hauben und wird von einer achteckigen Zeltdachkuppel gekrönt, die von einer Laterne mit einer Wetterfahne abgeschlossen wird.
Die Pilgerkirche geht auf das Jahr 1640 zurück, als an dieser Stelle eine hölzerne Kapelle namens Bethfarn erbaut wurde. Das heutige Steingebäude entstand 1725 und wurde 1727 geweiht.
Die Wallfahrtskirche trägt den Namen Maria Hilf, was sich auf die Schutzfunktion der Muttergottes für Pilger bezieht. Heute wird dieser Ort von Gläubigen besucht, die vor dem Hauptaltar mit der Kopie der Innsbrucker Madonna inne halten.
Die Kirche liegt an der Maria-Hilf-Straße Nummer 5 und ist als Ort des katholischen Glaubens zugänglich. Die erhöhte Lage ermöglicht eine gute Sichtbarkeit des Baus von mehreren Wegen in der Region.
Die Wetterfahne auf der Kirchenkuppel zeigt eine besondere Darstellung: den Erzengel Michael, der einen Drachen besiegt. Dieses kunstvoll gestaltete Detail ist von außen sichtbar und verleiht dem Dachschmuck eine religiöse Bedeutung über die reine Wetterfunktion hinaus.
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