Ruine Hanselburg, Burgruine in Fallbach, Österreich.
Die Ruine Hanselburg steht in einem Waldgebiet in Fallbach in Niederösterreich und besteht aus einem runden Turm mit zwei quadratischen Anbauten. Die Anlage befindet sich auf einer Höhe von 320 Metern.
Der Fürst Johann I. von Liechtenstein ließ die künstliche Burganlage 1800 auf den Überresten einer älteren befestigten Siedlung als Jagdpavillon errichten. Diese Umwandlung zeigt, wie Landgüter im 19. Jahrhundert für neue Zwecke genutzt wurden.
Die Ruine zeigt gotische Fenster im oberen Bereich und rundbogige Öffnungen im Erdgeschoss, wobei die Wände ursprünglich mit aufwändigen Malereien geschmückt waren. Diese Details verraten, dass das Bauwerk einst großen Wert auf Schönheit und Handwerkskunst legte.
Die Ruine ist über den Hanslburger Rundwanderweg erreichbar, der am Gasthaus Skrabal in Wultendorf beginnt. Der gekennzeichnete Wanderpfad verfügt über acht markierte Stationen entlang der Route.
Ein Grabstein aus dem Jahr 1574 von Adam Gall ist das einzige erhaltene Artefakt aus der ursprünglichen Siedlung und wird heute am Eingang des Schlosses Loosdorf gezeigt. Dieses seltene Überbleibsel bietet einen Blick auf die Menschen, die lange vor dem Jagdpavillon an diesem Ort lebten.
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