Palais Dumba, Neorenaissance-Palais in der Inneren Stadt, Österreich.
Der Palais Dumba ist ein fünfgeschossiges Gebäude am Parkring mit U-förmiger Struktur und aufwendigen Dekorationen im Stil der Wiener Neorenaissance. Die Fassade zeigt klassische architektonische Elemente, während das Innere mit kunstvollen Details ausgestattet ist, einschließlich eines Marmorbrunnes im Speisezimmer.
Das Gebäude wurde zwischen 1865 und 1866 von den Architekten Johann Romano und August Schwendenwein erbaut und diente als Wohnresidenz des Industriellen Nikolaus Dumba. Es entstand zu einer Zeit, als Wohlhabende in Wien große Villen und Paläste als Ausdruck ihres wirtschaftlichen Erfolgs errichteten.
Der Name des Palais verweist auf seinen früheren Bewohner, den Industriellen Nikolaus Dumba, dessen Familie das Gebäude als Wohnort und Prestigeobjekt nutzte. Besucher können heute noch die Spuren dieser wohlhabenden Vergangenheit an den reich verzierten Räumen und kunsthandwerklichen Details erkennen, die den Geschmack des 19. Jahrhunderts widerspiegeln.
Das Gebäude liegt günstig an einer Hauptstraße mit guter Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel und ist leicht zu Fuß erreichbar. Die Innenräume sind Privatwohnungen und Geschäfte, aber die Architektur und Details der Außenfassade können von außen betrachtet werden.
Der Künstler Hans Makart gestaltete einen Ecksaal mit Gemälden, die Wissenschaft, Kunst, Musik, Industrie und Handel darstellen. Diese Raumgestaltung hatte großen Einfluss auf die Innenausstattung anderer Gebäude an der Ringstraße.
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