Martinsturm, Befestigter Turm mit Kapelle in Oberstadt Bregenz, Österreich
Der Martinsturm ist ein befestigter Turm in der Oberstadt von Bregenz mit einer charakteristischen hölzernen Zwiebeldächer und drei Arkaden. Das Gebäude zeigt drei übereinander liegende Bögen, die von Säulen gestützt werden, und oben eine Galerie, von der aus man den Blick über die Stadt hat.
Das Gebäude wurde ursprünglich um 1250 als Getreidespeicher errichtet und diente der Speicherung von Lebensmitteln für die Stadt. Zwischen 1599 und 1601 baute Meister Benedetto Prato es in einen befestigten Turm mit Kapelle um.
Die Kapelle im Inneren zeigt Fresken aus verschiedenen Zeiten, die Szenen aus der Passion Christi und religiöse Figuren darstellen. Besucher können diese Kunstwerke heute noch sehen und erkennen, wie die Gläubigen den Raum über Jahrhunderte hinweg nutzten.
Der Turm ist von April bis Oktober täglich für Besucher geöffnet, die Ausstellungen zur Ortsgeschichte erkunden und die umliegende Landschaft beobachten können. Das Museum im Inneren zeigt verschiedene Ausstellungen, und von der Galerie oben haben Besucher Ausblicke auf die Stadt und den Bodensee.
Diese Struktur war das erste Barockgebäude in der Region Bodensee und war berühmt für seine Zwiebeldächer, die zu ihrer Zeit eine der größten in Mitteleuropa waren. Das aufwendig gestaltete Dach wurde aus Holz gefertigt und prägt bis heute das Aussehen der Stadt.
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