Schloss Oberhöflein, Renaissanceschloss in Weitersfeld, Österreich.
Schloss Oberhöflein ist ein Renaissanceschloss in der Gemeinde Weitersfeld mit quadratischer Grundform, zwei markanten Türmen, einem Torturm und einer Steinbrücke über den trockenen Burggraben. Die Gebäudeanlage zeigt die typischen Merkmale eines Adelssitzes aus dieser Bauzeit mit durchdachter Wehrhaftigkeit und klassischem Grundriss.
Das Schloss wurde erstmals im 13. Jahrhundert dokumentiert und erlebte im 16. Jahrhundert große Umbauten, als die Grafen von Hardegg es von einer Festung zu einer Residenz umwandelten. Diese Umgestaltung ermöglichte ein komfortableres Leben für die adelige Familie.
Die südöstliche Stube zeigt aufwendige Wandmalereien aus der Zeit um 1770, die von Johann Bergl und Martin von Molitor geschaffen wurden und die künstlerischen Techniken dieser Epoche zeigen. Diese Ausmalungen verdeutlichen, wie wohlhabende Familien ihre Räume mit kunstvollen Dekorationen gestalteten.
Das Schloss ist Privatbesitz der Barone von Suttner seit 1724 und bietet derzeit keinen öffentlichen Zugang zu seinen Innenräumen. Besucher können das äußere Erscheinungsbild und die Architektur vom Grundstücksrand aus bewundern.
Nach historischen Dokumenten von Schweickhardt existierte angeblich ein Geheimgang, der das Schloss mit einer nahegelegenen Gaststätte verband. Diese unterirdische Verbindung ermöglichte diskrete Wege zwischen den beiden Gebäuden.
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