Schloss Polheim Wels, Renaissanceschloss in Wels, Österreich.
Schloss Polheim Wels ist eine Renaissance-Burg an der nordwestlichen Ecke der Stadtbefestigung von Wels mit gotischen Fenstern, einem Turm und einem Innenhof. Die Bauteile stammen aus verschiedenen Epochen und bilden zusammen ein Gebäude mit unterschiedlichen architektonischen Schichten.
Das Gebäude wurde erstmals 1237 erwähnt und gehörte der adeligen Familie Polheimer aus Pollham bei Grieskirchen an. Diese Familie war seit etwa 1200 in Wels ansässig und besaß beträchtliche Ländereien in der Gegend.
Die Schlosskapelle stammt aus dem Jahr 1519 und zeigt spätgotische Fenster, die die religiöse Architektur dieser Zeit widerspiegeln. Besucher können diese Details heute noch erkennen und erhalten so einen Eindruck von der geistlichen Bedeutung des Ortes im Mittelalter.
Das Gebäude beherbergt heute die Oberösterreichische Musikschule mit 24 Räumen auf mehreren Etagen und modernen Lehranlagen. Besucher sollten sich darauf einstellen, dass die Räume für Schulzwecke genutzt werden und daher möglicherweise eingeschränkte Zugangszeiten gelten.
Bis 1875 war das Schloss von einem Wassergraben und einer Zugbrücke umgeben, die Verteidigungsstrukturen wurden dann verfüllt. Diese Umgestaltung geschah, um Platz für die wachsende Stadt zu schaffen und das Gebäude in den urbanen Raum zu integrieren.
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