Schloss Walterskirchen, Mittelalterliches Schloss in Poysdorf, Österreich
Schloss Walterskirchen ist eine vier-flügelige Burganlage bei Poysdorf mit barocker Architektur, deren Südseite eine dreigeschossige Struktur mit Balkonen und Giebeln zeigt. Die Gebäude verteilen sich über ein großes Parkgelände und enthalten im Erdgeschoss Gewölbedecken sowie in den oberen Etagen mit Stuckspiegeln verzierte Flachdecken.
Die Burg wurde erstmals 1249 dokumentiert und erlitt während des Dreißigjährigen Krieges 1645 Zerstörungen. Ferdinand Freiherr von Hohenfeld führte danach den Wiederaufbau durch und formte die Anlage zur heutigen barocken Gestalt.
Die Kapelle im Erdgeschoss zeigt gotische und barocke Stilelemente, die von den verschiedenen Bauphasen des Ortes berichten. Besucher können hier die handwerkliche Arbeit und religiöse Bedeutung erkennen, die in den Details des Raums sichtbar wird.
Die Anlage bleibt eine private Residenz der Familie Sachsen-Coburg-Koháry, daher ist ein Besuch für die Öffentlichkeit normalerweise nicht möglich. Eine vorherige Anfrage oder besondere Gelegenheiten können gelegentlich Zutritt gewähren.
Im Nordosteck der Anlage befindet sich eine Treppe aus dem 16. Jahrhundert, die einen seltenen Einblick in die frühen Baustrukturen bietet. Dieses erhaltene Element zeigt Handwerkstechniken aus einer Zeit vor dem Barock-Umbau.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.