Alt-Montfort, Burgruine in Weiler, Österreich
Die Burgruine Alt-Montfort sind Steinmauern, die auf 755 Metern Höhe stehen und über das Vorarlberger Rheintal zwischen Weiler und Fraxern blicken. Die Gebäudereste zeigen die charakteristische Struktur einer mittelalterlichen Burganlage.
Die Burg wurde Ende des 12. Jahrhunderts von Hugo III. von Tübingen gegründet, der später Hugo I. von Montfort wurde und die erste urkundliche Erwähnung 1206 erhielt. Die Anlage zeugt von der Entwicklung der Grafschaft in dieser Region.
Der Name Montfort stammt von den lateinischen Wörtern mons und fortis, was starker Berg bedeutet und später zum Titel der herrschenden Grafen in dieser Region wurde. Die Ruine erinnert noch heute an die Macht dieser Familie, die das Tal prägte.
Die Ruinen sind über markierte Wege vom Dorf Weiler aus erreichbar, die zu den verbleibenden Mauern und Strukturen hinaufführen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände steil ist und der Weg anspruchsvoll sein kann.
Lokale Überlieferungen berichten von einem schwarzen Schwein, das nachts über die Burgruine streuft und angeblich der verfluchte Geist eines früheren Bewohners sein soll. Diese Geschichte zählt zu den geheimnisvollen Volkssagen der Region und wird von Besuchern gerne weitergegeben.
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