Ruine Bertholdstein, Burg in Österreich
Die Burgruine Bertholdstein ist eine Burganlage auf einem Hügel bei Hollenburg im Norden von Krems. Die erhaltenen Steinmauern und ein großer Turm prägen das Erscheinungsbild der Ruine, während die Reste zeigen, wie die mittelalterliche Befestigung strukturiert war.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet, um das Tal und die Handelswege zu überwachen und zu schützen. Im späten 17. Jahrhundert zerstörte ein großes Feuer weite Teile des Bauwerks, wonach es verfiel und nie wieder aufgebaut wurde.
Der Name Bertholdstein bezieht sich auf Bischof Berthold von Wehingen, der im späten 14. Jahrhundert die Gegend prägte. Die Ruine steht heute als stilles Zeugnis dieser kirchlichen und weltlichen Macht in der Landschaft.
Die Ruine ist leicht über eine einfache Fußweg von der Oberen Hollenburger Hauptstraße erreichbar und hat einen Parkplatz in der Nähe. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und wasser mitbringen, da es am Ort keine modernen Einrichtungen wie Cafes gibt.
Unter der Burg wurden Überreste von Gebäuden aus der spätrömischen Zeit gefunden, was zeigt, dass das Gelände lange vor dem mittelalterlichen Schloss besiedelt war. Diese archäologischen Funde belegen eine kontinuierliche menschliche Nutzung des Ortes über mehr als tausend Jahre hinweg.
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