Royal Canberra Hospital implosion, Abriss-Unglücksort nahe des Lake Burley Griffin, Australisches Hauptstadtterritorium.
Die Sprengung des Royal Canberra Hospital war eine geplante Abrissoperation in der Nähe des Lake Burley Griffin, bei der die Sprengladungen das Gebäude jedoch nicht wie erwartet zum Einsturz brachten. Statt dessen wurden Metallteile und Trümmer über eine große Fläche verstreut, wobei viele Zuschauer, die zur Beobachtung gekommen waren, getroffen wurden.
Am 13. Juli 1997 führte eine geplante Sprengung des Krankenhauses zu einer Tragödie, bei der ein zwölfjähriges Mädchen ums Leben kam und mehrere andere verletzt wurden. Dieses Ereignis führte zu einer grundlegenden Änderung der Vorschriften für Abrissarbeiten in der Stadt.
Das Implosionsereignis lockte über 100.000 Menschen an und stellt eine der größten öffentlichen Versammlungen in Canberras Geschichte dar.
Das Gelände liegt in der Nähe des See und ist ein ruhiges Wohngebiet, das heute keine besonderen Merkmale mehr aufweist, da der Bereich nach dem Vorfall wiederhergestellt wurde. Es gibt dort keine Gedenkstätte oder Markierung, die den Standort kennzeichnet.
Nach der Katastrophe beschloss die Regierung, zukünftige Abrisse ohne öffentliche Ankündigung oder Zuschauer durchzuführen, ein direkter Wandel in der Politikausführung. Diese Änderung war ein dramatischer Kontrast zu dem öffentlichen Charakter des ursprünglichen Ereignisses.
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