Fort van Ertbrand, Militärische Festung in Kapellen, Belgien.
Das Fort van Ertbrand ist eine Militärfestung in Kapellen, die von einem Schutzgraben umgeben ist und innerhalb eines 90 Hektar großen Naturgebiets liegt. Die Anlage verbindet die Wälder von Brasschaat, Kapellen und des Kalmthoutse Heide Parks miteinander und bildet ein zusammenhängendes Waldgebiet.
Das Fort wurde zwischen 1908 und 1912 erbaut und erreichte im August 1914 seine volle militarische Kapazität mit 500 Soldaten. Während der deutschen Besatzung Antwerpens wurde die Anlage geräumt und spielte danach keine militarische Rolle mehr.
Das Fort ist heute ein geschütztes Naturschutzgebiet, das von Natuurpunt Antwerpen Noord verwaltet wird und Besucher anzieht, die sich für Naturwanderungen interessieren. Die Anlage verbindet drei Waldgebiete miteinander und bietet Lebensraum für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten.
Der Zugang zum Fort erfordert eine Führung mit zertifizierten Fachleuten für die Festung und Fledermäuse, die das Innere und dessen Geschichte erklären. Die Waldwege rund um die Anlage sind das ganze Jahr über zu Fuß frei zugänglich und bieten einfache Orientierung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte der belgische Entminungsdienst die Anlage für die kontrollierte Zerstörung von Sprengstoff, Minen und Munition. Diese Nutzung machte das Fort zu einem wichtigen Ort für die Beseitigung von Kriegsrückständen in der Region.
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