Begijnhof Sinte-Elisabeth te Sint-Amandsberg, Mittelalterlicher Religionskomplex im Stadtteil Sint-Amandsberg, Gent, Belgien
Die Begijnhof Sint-Elisabeth ist ein Religionskomplex mit etwa 80 Hausern, mehreren Konventen, einer Kirche und einem Armenspital, das sich uber mehrere Gassen erstreckt. Die Gebaude sind eng beieinander angeordnet und schaffen eine geschlossene Siedlung mit eigenem Charakter.
Die Anlage wurde zwischen 1873 und 1874 erbaut und war damals ein ehrgeiziges Projekt, das viele Arbeiter benoetigt hat. Sie war Teil einer Bewegung, solche Frauengemeinschaften zu errichten, die sich uber Jahrhunderte hinweg entwickelt hatten.
Die Begine waren Frauen, die in dieser Gemeinschaft lebten, ohne Ordensgelübde abzulegen. Sie behielten ihre Unabhängigkeit, während sie sich dem Glauben und der Nächstenliebe widmeten.
Das Gelande ist uber zwei Eingange erreichbar, von denen einer den ganzen Tag geffnet ist. Der Besuch erfordert achtsame Bewegung durch enge Gassen zwischen Wohngebauden, die noch bewohnt sind.
Die Anlage bewahrt ihre ursprungliche Anordnung aus dem 19. Jahrhundert, mit engen Gassen, privaten Gartenanlagen und religiosen Bauwerken. Dieses sorgfaltig gepflegte Layout wurde als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes von Gent anerkannt.
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