Tumulus of Hottomont, Grabhügel in Éghezée, Belgien.
Der Tumulus von Hottomont ist eine kegelförmige Erdaufschüttung mit etwa 11,5 Metern Höhe und 50 Metern Durchmesser, die mit Bäumen bewachsen ist. Die Struktur befindet sich in der Nähe einer alten Handelsroute, die einst Köln mit dem Süden verband.
Der Tumulus stammt aus dem 2. Jahrhundert und war eine Bestattungsstätte der Gallo-Römer. Das Monument erscheint bereits auf historischen Karten des späten 18. Jahrhunderts und wurde damit seit langem als lokaler Landmarke erkannt.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 1932 untersuchten lokale Geschichten, die die Grabstätte mit einem General namens Otto verbanden, ohne endgültige Bestätigung.
Der Ort liegt in der Nähe einer alten Straßenverbindung, die das Gebiet leicht zugänglich machte. Besucher können die Stätte zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da sie sich in einer flachen, gut erschlossenen Gegend befindet.
Ausgrabungen in den 1930er Jahren brachten Gegenstände aus der Römerzeit zutage, weckten aber auch lokale Legenden über eine Verbindung zu einem römischen General. Die genaue Identität der hier bestatteten Person bleibt bis heute ein Rätsel.
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