Charleroi Courthouse, Justizpalast in Charleroi, Belgien
Das Charleroi Palais de Justice ist ein Gerichtsgebäude mit Betonrahmen und Glasfassaden, das sich durch einen markanten Baldachin am Haupteingang auszeichnet. Im Inneren befinden sich verschiedene Gerichtssäle und Büros zur Abwicklung von Rechtsverfahren, mit Sicherheitsvorkehrungen, die denen von Flughäfen ähneln.
Das Gebäude wurde von Architekt Jacques Depelsenaire zwischen 1959 und 1963 auf dem Gelände ehemaliger Militärkasernen errichtet. Der Neubau entstand in der Nachkriegszeit und repräsentiert einen modernen Umgang mit Stadtentwicklung nach Jahren des Wiederaufbaus.
Das Gebäude enthält mehrere Kunstwerke, darunter die Skulptur 'Gerechtigkeit verfolgt das Böse' von André Hupet und monumentale Werke im inneren Hof. Diese Kunstinstallationen prägen den täglichen Eindruck für Besucher und Mitarbeiter, die den Ort durchqueren.
Das Gebäude folgt einem U-förmigen Design und verlangt strenge Sicherheitskontrollen beim Eintritt wie an einem Flughafen. Besuchern wird empfohlen, genügend Zeit für diese Verfahren einzuplanen und die ausgeschilderten Bereiche zu beachten.
Das Design folgt einer Moderne der Nachkriegszeit, bei der Änderungen an der Struktur die Genehmigung des Architekten erforderten, selbst nach seinem Tod. Dies machte das Gebäude zu einem seltenen Beispiel für architektonische Kontrolle über Generationen hinweg.
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