Kloster Dragalewzi, Orthodoxes Kloster an den Hängen des Vitoscha-Gebirges bei Sofia, Bulgarien
Das Dragalevtsi-Kloster ist ein orthodoxes Heiligtum an den Hängen des Berges Vitosha in der Nähe von Sofia, bestehend aus einer einschiffigen Kirche mit Apsis und angrenzenden Wohngebäuden. Der Komplex nimmt eine kleine Fläche ein, doch die Fresken an den Innenwänden bedecken große Teile des Heiligtums.
Der bulgarische Zar Ivan Alexander gründete das Kloster im 14. Jahrhundert als Ort der Andacht in den Bergen. Die Osmanen zerstörten es 1382 während ihrer Eroberung Sofias, doch Bewohner der Region bauten es später wieder auf.
Das Kloster zeigt Fresken mittelalterlichen Ursprungs, die Heilige in Rüstungen darstellen, biblische Szenen und Porträts der Familie Radoslav Mavar. Diese Bilder erzählen von den Gläubigen, die hier beteten und ihre Geschichten in den Stein schrieben.
Das Kloster liegt etwa zwanzig Minuten mit dem Auto vom Zentrum Sofias entfernt und ist über eine asphaltierte Straße von der Gegend Dragalevtsi leicht zu erreichen. Der Ort hat einfache Wege, doch festes Schuhwerk ist empfohlen, besonders wenn Sie die Umgebung erkunden möchten.
Die Westfassade zeigt Fresken der Jungfrau Maria mit drei Heiligen: Georg, Dimitar und Merkurius, die aus verschiedenen historischen Perioden stammen. Diese unterschiedlichen Malschichten offenbaren, wie das Heiligtum über die Jahrhunderte hinweg wiederbelebt und erneuert wurde.
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