Lamartine House, Haus aus der Wiedergeburtszeit in der Altstadt von Plovdiv, Bulgarien
Das Lamartine-Haus ist ein dreistöckiges Wohnhaus aus der Wiederbelage-Periode in der Altstadt von Plovdiv mit symmetrisch angeordneter Architektur. Die oberen Geschosse zeigen hervortretende Erker und das Gebäude öffnet sich zu einem Innenhof, den ein aufwendig gestaltetes Holztor rahmt.
Das Haus wurde zwischen 1829 und 1830 für den Kaufmann Georgi Mavridi erbaut und erhielt seinen Namen nach einem bedeutsamen Besuch. Der französische Dichter Alphonse de Lamartine hielt sich 1833 dort auf und trug wesentlich zur späteren Bekanntheit des Gebäudes bei.
Im Inneren zeigen sich aufwendige geometrische Holzschnitzereien an Decken und Türen, die den Wohlstand der früheren Bewohner widerspiegeln. Diese Handwerkskunst prägt den Charakter jedes Raums und zeigt den Geschmack einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie.
Die Besucher sollten beachten, dass das Haus zeitweise zur Restaurierung geschlossen sein kann und nur bei Verfügbarkeit zugänglich ist. Es wird empfohlen, sich vorher zu informieren, um sicherzustellen, dass die Besichtigung möglich ist.
Ein Gästebuch in der Ausstellung bewahrt die Unterschriften zahlreicher internationaler Schriftsteller, Politiker und Personen des öffentlichen Lebens auf. Diese Einträge bilden eine Spur der vielen Besucher, die das Haus im Laufe der Jahrzehnte erreicht haben.
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