Hoyazo de Níjar, Erloschener Vulkan in der Sierra Alhamilla, Spanien.
Der Hoyazo de Níjar ist ein erloschener Vulkan in der Sierra Alhamilla mit einer Höhe von etwa 230 Metern und zeigt vulkanische Materialien in seiner kegelförmigen Struktur. Die Landschaft wird von freiliegenden Gestein geprägt, das die innere Natur des Berges offenbart.
Der Vulkan war einst ein Unterwasservulkan, der sich vor Millionen von Jahren in ein Korallenriff verwandelte und marine Fossilien hinterließ. Diese geologische Umwandlung prägte die mineralische Zusammensetzung des Berges, die heute sichtbar bleibt.
Die örtliche Bevölkerung sammelt nach starken Regenfällen Almandin-Granate, eine Gewohnheit, die sich über viele Generationen in der Region Níjar fortgesetzt hat. Diese handwerkliche Tradition ist noch heute lebendig und verbindet Menschen mit dem Boden, auf dem sie leben.
Die Anfahrt erfolgt über die Mittelmeerautobahn A-7 (Ausfahrt 481) und die AL-3106 Richtung Níjar, mit Parkplatz auf einer Lichtung 2 Kilometer auf einer Schotterpiste. Der Berg ist zu Fuß erreichbar, wobei die Wege bei regnerischem Wetter rutschig werden können.
Der Berg beherbergt eine der wichtigsten Ablagerungen von Almandingranat weltweit, die früher abgebaut wurden. Diese Mineralien funkeln in der Sonne und können nach Regenfällen von aufmerksamen Besuchern bemerkt werden.
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